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50. Freundschaftsschiessen des Sense-Mittellandes 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 10. Oktober 2010
Jubiläumsschiessen in St. Antoni
 
Das 50. Freundschaftsschiessen des Sense-Mittellandes wurde in St. Antoni durchgeführt.
Die drei Ehrenobmänner hielten am Jubiläum Rückschau auf ein Schiessen, welches nichts von seiner Beliebtheit verloren hat.
 
WERNER STRITT
 
Sichtlich stolz erklärte Hubert Jungo, Obmann des Freundschaftsschiessens des Sense-Mittellandes an der 50. Schützengemeinde, dass erneut 61 Gruppen das Programm geschossen hätten. Erfreulicherweise sei die Teilnehmerzahl sei seit einigen Jahren unveränderlich geblieben. Das Freundschaftsreffen des Sense Mittellandes sei das grösste Schiessen seiner Art im Bezirk und wohl auch in der Westschweiz. Der Nebel habe dieses Jahr einige Schützen gezwungen, zeitweise im Ausweichstand in Heitenried zu schiessen. Trotzdem konnte der Wettkampf bei besten Schiessbedingungen durchgeführt werden. Die Resultate waren noch nie so hoch wie in diesem Jubiläumsjahr, erklärte Jungo. Zehn Schützen erzielten mit 32 Punkten das Maximum. Das nächste Treffen würde in Alterswil durchgeführt.
 
Historischer Rückblick
 
Die drei Ehrenobmänner, Alfons Ackermann, Otto Binz und Paul Meyer informierten die zahlreich Anwesenden Schützen über die Vergangenheit dieses beliebten Schiessanlasses. Alfons Ackermann berichtete über die Gründung und die folgenden Jahre. Initiant und erster Obmann bis 1970 war Franz Aebischer aus Heitenried, der die Idee hatte, ein Schiessen durchzuführen, bei dem vor allem die Kameradschaft unter den Schützen des Sense Mittellandes gepflegt würde. Im Jahr 1961 wurde dann das erste Freundschaftsschiessen anlässlich der Einweihung des Schützenstandes in Heitenried durchgeführt. Gleichzeitig wurde auch die erste Standarte von Domherr Josef Grossrieder geweiht. 17 Gruppen der Sektionen Alterswil, Heitenried, St. Antoni, St. Ursen, Tafers und der Gastsektion Schwarzenburg nahmen an der ersten Austragung teil, erklärte Ackermann. Nach Obmann Franz Aebischer folgte im Jahr 1970 Alfons Ackermann, welcher das Amt bis 1981 mit viel Erfolg inne hatte. Der heutige Präsident des Schiesssport Verbandes des Sensebezirks, Otto Binz, leitete die Geschicke dieses Anlasses von 1981 bis 1990 sehr erfolgreich.
Auf Binz folgte Paul Meyer, unter dessen Amtszeit von 1991 bis 2002, die Präzision dank Ausrüstung und elektronischer Schussanzeige sprunghaft zunahm. Bis Ende der 80er Jahre waren Spitzenresultate eher selten, von 1961 bis 1989 waren es insgesamt nur 17 Schützen, die das Maximum von 32 Punkten erreichten. Seit 1993 erzielten regelmässig zehn Schützen das Maximum von 32 Punkten, worauf der Sieger ab 1997 über den Tiefschuss ermittelt wurde. Es war das Jahrzehnt, in dem bis zu 69 Gruppen, also weit über 500 Schützinnen und Schützen am Wettkampf teilgenommen hätten, erklärte Paul Meyer. Im Jahr 1993 wurde beschlossen, die ständige Gastsektion Schwarzenburg-Feld zum Vollmitglied des Freundschaftstreffens zu ernennen.
 
Treue Schützen
 
Den 14 Schützen, welche schon am ersten Schiessen dabei waren und auch am heutigen Jubiläumsschiessen teilgenommen hatten, wurde ein grosser Applaus zuteil.
Auch Domherr Josef Grossrieder wusste dieses Schiessen zu würdigen. Nach seinen denkwürdigen, markigen und humorvollen Worten erwies ihm die Versammlung mit eine lang anhaltende „Standing Ovation“.
 
 
 
 
 
Standarte erneut nach St. Ursen
 
Der Reiz dieses Freundschaftsschiessens sei mit unter, dass keiner der zahlreich anwesenden Schützen die Ergebnisse kannte, darum warteten viele ungeduldig auf die Rangverkündigung.
Auch der Vorstand des Schiesssport Verbandes des Sensebezirks war mit einer Gruppe vertreten. Als Gastsektion wurde Plaffeien-Brünisried eingeladen. Die Sektion St. Antoni schenkte allen Teilnehmern einen Erinnerungspreis in Form eines Glases.
Erneut waren der Tiefschuss und dann das höhere Alter für die Bewertung massgebend. Genau 282 Schützinnen und Schützen erhielten eine Auszeichnung, das sind 57,8 Prozent aller Teilnehmer, rund dreieinhalb Prozent mehr als im Vorjahr in Heitenried.
 
Ausgezeichnete Resultate
 
Die begehrte Wanderstandarte gewann erneut die Gruppe „Rjmbj“ aus St. Ursen mit 235 Punkten Ausser Konkurrenz wies die Gastsektion Plaffeien-Brünisried, mit der Gruppe „Cadilac mit Verstärkung“ die Sense Mittelländer in die Schranken. Mit 241 Punkten erzielten Oberländer das Höchstresultat des Tages. Mit den Gruppen „Moudy“ und „Ursus“ sicherte sich die Sektion St. Ursen zusätzlich den Gewinn der Freiburgerkanne.
Wie bereits am letzten Feldschiessen in Tafers, konnte sich Hans-Peter Egli aus Plaffeien auch am Freundschaftstreffen als Schützenkönig feiern lassen. Wegen seines höheren Alters verwies Egli den Spitzenschützen Norbert Sturny aus Tafers auf den zweiten Rang. Beide Erfolgsschützen erzielten das Maximum von 32 Punkten und einen 100er Tiefschuss.
Bester Veteran war Alfons Jungo aus St. Ursen, der 32 Punkte mit einem 99er Tiefschuss vorweisen konnte.
Erika Zahner aus St. Ursen zeichnete sich als beste Dame aus, indem sie 31 Punkte mit einem 100er Tiefschuss erzielte. Mit 32 Punkten und einem 98er Tiefschuss war der 17-jährige Michel Mäusli aus St. Antoni der beste Jungschütz des Wettkampfes. Ausgezeichnet schoss auch der erst 15-jährige Simon Hegg aus St. Ursen. Mit einem Total von 30 Punkten und einem 99er Tiefschuss gewann er verdient im Feld der Jugendlichen.
 
 
Die 14 Schützen welche schon am ersten Freundschaftstreffen dabei waren:
 
Hans-Peter Roth, Alterswil; Eduard Jungo, Viktor Vögeli, Martin Zahno, Heitenried; Moritz Aebischer, Otto Binz, Linus Egger, St. Antoni; Werner Baumann, Arthur Jungo, Ignaz Jungo, St. Ursen; Alfons Ackermann, Alfons Auderset, Albert Brülhart, Paul Meyer, Tafers.
 
 
 
 
 



Die Ehrenobmänner mit den Schützen die von Anfang an dabei waren.
 

Die Siegergruppe „Rjmby“ links Schützenkönig Hans-Peter Egli daneben Erika Zahner.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 20. Oktober 2010 )
 
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